News

Wir sind umgezogen!

Unser neuer Standort

Seit Dezember 2018 finden Sie uns auf unserem neuen Betriebsgelände in Steinfurt an der B54. Die neue Adresse lautet: Carl-Benz-Str. 17, 48565 Steinfurt. Telefon: 02551 - 70499-0, Fax: 02551 - 70499-29

Vorführung in Östereich vom 16-19.10.2018

Vom 16.10 bis 19.10.2018 führen wir unsere Maschine in der Nähe von Launsdorf in Östereich vor. Gerne dürfen sie sich diesen LiveEinsatz anschauen. Die genau Anfahrt geben wir auf Anfrage gerne durch.

Strohmax auf der Agritechnica 2017

Strohmax Agritechnica 2017

Die Agritechnica 2017 Hannover ist vorbei und wir möchten uns ganz herzlich für Ihren Besuch auf unserem Messestand bedanken. Wir hoffen, die Messe war für Sie genauso interessant und informativ wie für uns.

Vielen Dank für Ihr großes Interesse an unserem „Strohmax“.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass wir mit unserem Biomasse / Maisstroh Erntevorsatz „Strohmax“ innovative Wege gehen und für großes Aufsehen gesorgt haben.

Den zahlreichen Interessenten, zukünftigen Partnern und Besuchern möchten wir nochmals einen Dank aussprechen.

Der persönlicher Kontakt ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit, insbesondere um Projekte gemeinsam erfolgreich anzuschieben und umzusetzen.

Unsere Mitarbeiter sind dabei, Ihre Anfragen so zeitnah wie möglich zu bearbeiten oder Ihrem Wunsch nach weiteren Informationen schnellstens nachzukommen.

Wir freuen uns daher auf weitere gute Kontakte mit Ihnen und eine gute Zusammenarbeit.

Für offene oder weitere Fragen steht Ihnen Herr Marco Robert per e-Mail ( info@baggerhandel.de) oder

per Telefon: 02551-70499-0

 

Maisstrohernte Strohmax Agritechnica 2017

Maisstrohernte Strohmax Agritechnica 2017

Erntevorsatz Strohmax Agritechnica 2017

Umzug Neues Firmengelände in Steinfurt

Unser neues Betriebsgelände entsteht, Sie finden uns ab 2018  - An der Carl Benz Straße 17 in 48565 Steinfurt. (Direkt an der B54 in der nähe vom McDonalds).

 

Biogas aus Maisstroh

Besuchen sie uns in Halle 27 am Stand B 24

Biogas aus Maisstroh

Kostbarer Abfall Biogas aus Maisstroh

Josef Höckner baut seit Jahrzehnten meist Körnermais an, der erst im Spätherbst gedroschen wird. Die Körner werden zu Tierfutter verarbeitet, das Maisstroh bleibt am Acker. Doch der Abfall steckt voller Energie.

Derzeit wird in Bayern noch Mais geerntet und als Laie fragt man sich, warum eigentlich erst so spät, wenn die Pflanze schon komplett dürr und trocken ist. Vor Wochen schon wurde der sogenannte Silomais eingefahren. Die noch grünen Pflanzen werden gehäckselt und dann einsiliert, entweder als Futter für Rinder oder für Biogasbakterien. Was jetzt noch draußen steht ist Körnermais, und der könnte nun zu einer „Doppelnutzungspflanze“ werden.

Josef Höckner ist Landwirt und Biogas-Unternehmer aus Österreich. Er hat die Menge an Maisstroh gesehen, die alljährlich in Deutschland und Österreich anfällt und er hatte die Idee, das Korn für die Lebensmittel- oder Futtermittelindustrie zu verwenden und das Maisstroh für die Biogasanlage.

"Maisstroh ist eigentlich zu schade, als dass man es am Feld liegen lässt, das hat ja ein riesiges Potenzial."

Josef Höckner, Landwirt und Biogas-Unternehmer

 

In Deutschland  verwerten nur ganz wenige Landwirte diese Biomasse, die jetzt bei der Ernte anfällt. Das wollen diese Wissenschaftler ändern. Monika Fleschhut und Stefan Thurner von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft haben in den letzten Jahren wissenschaftlich untersucht, ob es überhaupt sinnvoll ist, das Maisstroh zu nutzen. Ihr Ergebnis: Maisstroh ist ein interessanter Rohstoff, weil die Mengen sehr hoch sind. Die Menge, die an Korn anfällt, fällt nochmal als Restpflanze an und das kann in der Biogasanlage verwertet werden. Versuche haben zudem gezeigt, dass Maisstroh ein sehr wertvolles Substrat ist, weil die Methanausbeuten sehr hoch sind.

"In der Biogasanlage im Labormaßstab bekommen wir ungefähr 80 bis 90 Prozent der Methanausbeute von Silomais und das ist durchaus erstaunlich hoch."

Monika Fleschhut, Bayer. Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Die große Frage ist jedoch, welche Menge an Maisstroh man nach der Ernte vom Feld bringen kann und wie viel von dem theoretischen Potenzial des Strohs wirklich genutzt werden kann. Um das herauszufinden, testeten die Wissenschaftler unterschiedliche Ernte-Methoden. Eine davon ist der Band-Schwader, der das Stroh zu einem Haufen zusammenrecht, der dann leicht von einem Ladewagen aufgenommen werden kann. Eine andere Möglichkeit ist, einen speziellen Vorsatz für den Mähdrescher zu verwenden, der den Arbeitsgang des Schwadens direkt beim Körnerdreschen mit erledigt. Eine dritte Maschine für die Strohernte: Ein sogenannter Schwadhäcksler, der den Vorteil hat, dass er das Häckseln der Maisstoppeln gleich mit erledigt. Alle Ernte-Methoden funktionieren ziemlich gut, trotzdem kann mit allen nur rund  die Hälfte der gesamten Strohmenge wirklich vom Acker gebracht werden.

"Wir bauen Körnermais an und haben das Stroh kostenfrei zur Verfügung und das ist der entscheidende Vorteil."

Monika Fleschhut, Bayer. Landesanstalt für Landwirtschaft

Nach der Ernte muss das Maisstroh erst mal gelagert und einsiliert werden. Nicht jeder Rohstoff ist dafür gleich gut geeignet. Damit die Bakterien in der  Biogasanlage das dürre Maisstroh gut verdauen, ist es wichtig, das Stroh mit anderen Stoffen zu mischen. Außerdem muss das Stroh gründlich zerkleinert werden, bevor es in den Fermenter kommt.  Josef Höckners Anlage läuft ohne Probleme. Er verwertet auch das Maisstroh anderer Bauern, insgesamt das von etwa 200 ha Ackerfläche. Mais, der nur für die Biogasanlage angebaut wird, gibt es hier in der Gegend keinen mehr.

Info-Tag "Körnermaisstroh als Biogassubstrat" 2016

Körnermaisstroh ist ein interessantes Biogassubstrat mit sehr hohem Potenzial. Bislang ist das Substrat aber wenig bekannt und wird demzufolge kaum in der Praxis verwendet.
Aus diesem Grund veranstalten das Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung sowie das Institut für Landtechnik und Tierhaltung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Kooperation mit C.A.R.M.E.N. e.V. und dem Fachverband Biogas e.V. am 20. Oktober 2016 in Grub einen Informationstag zum Thema „Körnermaisstroh als Biogassubstrat“.

Auf der Basis fundierter Forschungsergebnisse wie auch dem Erfahrungsschatz eines Praktikers können sich Interessierte grundlegend über die Eignung von Körnermaisstroh als Biogassubstrat informieren. Anhand von Vorträgen wird ein breites Themenspektrum – vom Ertragspotenzial über die Siliereignung und Vergärbarkeit in der Biogasanlage bis hin zur Wirtschaftlichkeit der Maisstrohnutzung – erörtert. Zudem werden verschiedene Erntetechniken ausgestellt und im praktischen Einsatz vorgeführt (sofern witterungsbedingt ein Einsatz im Feld möglich ist).
 
 
 
 

Agritechnica 2015 / Pressemitteilung

"Von Altenberge in die Welt"

Auf der weltgrößten Agrarmesse mit über 450.000 Besuchern, der Agritechnica in Hannover, präsentierte sich erstmalig die Firma M&R Maschinenhandel GmbH aus dem westfälischen Altenberge mit ihrem neuen Strohmax 5000.

Marco Robert, der Initiator und Erfinder des Strohmax 5000, welcher künftig unter dem Firmennamen BioMaRo verkauft wird, konnte zahlreichen Messebesuchern eine kleine Revolution in der Landwirtschaft präsentieren und dem Fachpublikum die Vorteile erklären. Wussten Sie beispielsweise, das im Maisstroh, welches nach der Körnermaisernte bis dato auf dem Feld verbleibt, ca. 80-90 % Methangasausbeute im Vergleich zur normalen Maissilage enthalten ist? Jüngst hat unter anderem die Bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft ihre Forschungsergebnisse hierzu präsentiert. Alleine in Deutschland gibt es ca. 465.000 ha Maisflächen, auf denen nur die Körner geerntet werden und ein kostbarer Rohstoff fast ungenutzt auf dem Feld verbleibt. Aber auch zur Fütterung und als Brennstoff ist dieses wenig genutzte Material einsetzbar! Unglaublich aber war.

Mit dem Strohmax 5000 wurde eine Maschine präsentiert, welche bis zu 95 % des Maisstrohs ernten kann!! Ohne großen Aufwand kann der Lohnunternehmer/Landwirt oder Unternehmer nun das Maisstroh ernten und nutzen. Bis dato nur wenig genutztes Potenzial kann nun voll ausgeschöpft werden. Mit dem Besuch der weltweit größten Fachmesse für Landmaschinen konnte Herr Robert sein Konzept eindrucksvoll dem interessierten Publikum erklären.

Bereits während der Messe griffen überzeugte Kunden direkt zu und bestellten Geräte. Die nun zu fertigenden Maschinen werden nach IOWA/USA, Österreich und Deutschland ausgeliefert. Ob zukünftig in Kooperation oder selbst vermarktet wird, konnte Herr Robert im Laufe der Messe noch nicht beurteilen. „Wir stehen mit vielen im Kontakt und sind für alles offen.“, so Herr Robert. 

Analysen und weitere Bilder