Technische Daten

Technische Daten

Strohmax 5000-2

 

Anbaugerät bzw. Vorsatz für Feldhäcksler zum oberflächigen aufsammeln

von Maisstroh, welches nach dem vohererigen Dreschen entstanden ist.

 

Wechselrahmen schraubbar zur Umrüstung an diverse Feldhäcksler.

 

Kraftbedarf ca: 50-100 PS je nach Arbeitstiefe und Ertrag.

( Achtung: Bitte vorher die Freigabe des Feldhäcksler prüfen )

 

Benötigt zum Anschluss:

Anschlussmöglichkeit 1 Gelenkwelle zum Antrieb 1- ¾ Zoll 6 Zähne

2 doppelt wirkende Hydraulikanschlüsse ( Baugruppe 1 )

1 / 12 Volt Steckdose

Gewicht ca.: 2700 KG

 

Arbeitsbreite Gesamt ca. 4600 mm ( = 6 Reihen )

 

Maschinen , bzw. Geräte Maße Transport: ( in Arbeitsrichtung gemessen )

LxBxH 4920 x 2100 x 1400 mm

 

 

Arbeitshöhe: Variabel

Hydraulisch höhenverstellbar , mittels dem Feldhäcksler oder

durch die hydr. verstellbaren Führungsräder.

Je Seite 2 Stck , Durchmesser je ca 420 mm Breite je ca 200 mm

 

Schlegelwelle mit Werkzeugen Gesamtanzahl 48 Stück

 

Siebboden Quer zur Fahrtrichtung (jeweils rechts und links)

LxB mm : 2000 x 350 mm

Anzahl der Sternenrollen 15

Siebabstand mm ca. 5-8 mm

Durchmesser der Sterne mm: ca. 165

 

Siebboden Längst zur Fahrtrichtung

LxB mm: 900 x 600 mm

Anzahl der Sternenrollen: 8

Siebabstand mm ca. 5-8 mm

Durchmesser Sterne mm: 165 mm

 

Hintere Gummilippe zur Erzeugung eines besseren Sog

Mittels elektrischer Umschaltung Höhenverstellbar.

Optische Anzeige der Arbeitshöhe mittels Tasträder

Optische Anzeige der Höhe / Sog-Lippe

Antriebe über diverse Getriebe und Gelenkwellen Sowie Ketten

 

Farbton Standart: RAL 6018 und 7037

 

Arbeitsprinzip:

Eine Schlegelwelle mit Werkzeuge schlägt bzw. schneidet das Material oberflächlich

Ab, und wirft es rückseitig in einen Fördertrog dessen Boden als bewegliches Sternensieb ausgelegt ist. Durch die Umdrehung der Schlegelwelle entsteht ein Luftstrom welcher oberhalb

Des Fördertroges entweichen kann, und damit auch Leichtstoffe teilweise „ aufsaugt „.

Der Sternensiebboden, mit seiner darüber befindlichen Förderschnecke transportiert und reinigt

das Material weitestgehend ( je nach Menge und Feuchtigkeit ) zur Mitte der Maschine in einen

weiteren ähnlich aufgebauten Fördertrog. Dieser ebenfalls mit Sternsieben ausgelegte Förderboden, sowie die oberhalb angeordneten Förderrollen, und Schubfinger transportiert das

Material in, bzw. an der Einzug des Feldhäcksler welcher dann das Material verarbeitet.

Die Maschine sollte nur bei trockenen Witterungsverhältnissen eingesetzt werden.

Ebenfalls sollte das aufzunehmende Material möglichst trocken sein, da es ansonsten zu

Verstopfungen kommen kann. Die Maschine darf nur Oberflächlich eingesetzt werden.

Der Bodenkontakt mit den Schlegelwerkzeugen ist unbedingt zu vermeiden.

Die Maschine sollte möglichst Zeitnahe nach dem Dreschen eingesetzt werden.

 

Grundsätzlich kann man sagen:

Je weniger Material im Fördertrog liegt , desto besser das Sieb-Ergebnis.

Je langsamer die Fahrgeschwindigkeit , desto besser ist die Nutzung des zusätzlichen " Sog"-Effekt.

Je größer der Bodenabstand , desto sauberer die Arbeitsweise.

( dieses ist jedoch schwer von der Feldbeschaffenheit abhängig. Ein sehr gerades Feld , mit schwerem Boden ohne Steine lässt sich zu fast 100 % abernten ! Je schlechter die Bedingungen , je schlechter der Ertrag )